Rhönklub Batten - Findlos
Rhönklub Zweigverein Batten-Findlos

Chronik ZV

In der Abschrift des Berichtes über die Gründungsversammlung des Rhönklub-Zweig-Vereins Batten-Findlos, vom 16. März 1963 in der Gaststätte Bausewein, berichtete der „Gauvertreter“ Theodor Erb (Seiferts) folgendes:   

„Der Gründung war eine Zusammenkunft beherzter Männer u. Frauen am 29.1.1963 vorausgegangen mit dem festen Entschluss einen Rhönklub zu gründen. Man hatte nicht die Absicht sich anderen Vereinen wie Hilders oder Thaiden anzuschliessen. Der Gedanke ging in der Hauptsache von dem Kaufmann Fritz Stöcklein, Batten aus. ...

Verlauf der Gründungsversammlung:    1. Begrüßung … 3. Wahl des Vorstandes: 1. Vorsitzender wurde Fritz Stöcklein – die anderen Vorstandsmitglieder sind mir entfallen u. werden bekanntgegeben. … Die Mitgliederzahl ist 14 – inzwischen ist der Verein auf 20 gestiegen. - …“    Dieser Bericht vom 25. März 1963 schickte Herr Erb zusammen mit dem Versprechen, sich dem neuen Zweigverein „besonders zu widmen“ dem Hauptvorstand nach Fulda.  Ebenso wurde die Reinschrift des Gründungsbeschlusses vom 29. Januar nach Fulda gesandt.



Original Gründungsbeschluss vom 29.1.1963



Da auch Käthe Bausewein an der Gründung beteiligt war, wurde die Gaststätte Bausewein unser Vereinslokal. Auch heute noch halten wir unsere Sitzungen und Feierlichkeiten im ehemaligen Landgasthof Bausewein ab.


1963 - 1979

Im Jahresbericht 1963 des Gauvorsitzenden Hr. Karl Pecks (Lahrbach) wurde unser kleiner Verein folgendermaßen bedacht: „Der junge Zweigverein Batten-Findlos macht unter seinem 1.Vors. Fritz Stöcklein gute Fortschritte, so dass mit einem merklichen Zuwachs im kommenden Jahr zu rechnen ist.“ Ende des Jahres 1963 waren es dann schon 24 Mitglieder: 21 Erwachsene und 3 jugendliche Wanderfreunde. 1964 war ein ereignisreiches Jahr. So gestalteten wir am 08. Februar zusammen mit der Kyffhäuser-Krieger-Kameradschaft Batten den ersten gemeinsamen „Bunten Faschingsabend“ mit Tanz und einer Verlosung. Zu diesem Fest wurde das „Großbattener- Foasetlied“ nach der Melodie: „Beim Kronenwirt“ gedichtet. Am 23. Februar richtete unser junger Zweigverein (ZV) die Ulstergauversammlung im Vereinslokal Bausewein aus. Hier betonte der 1. Vorsitzende Herr Stöcklein mit Nachdruck, dass unser Zweigverein am 29.01.1963 mit 15 körperschaftlichen Mitgliedern gegründet wurde und nicht wie von Herrn Erb nach Fulda berichtet am 16.03. mit 14 Gründungsmitgliedern. In diesem Jahr nahm unser Verein am 03. Mai an einer Sternwanderung des Bundes Kurhessischer Wandervereine zur Zonengrenze bei Simmershausen teil. Nach einer gemeinsamen Grenzbesichtigung mit vielen Wanderfreunden aus nah und fern fand eine Kundgebung auf der Auersburg statt. 

1965 berichtet die Fuldaer Zeitung über die Mitgliederversammlung im Januar folgendes: "In der Generalversammlung des Rhönklub-Zweigvereins Batten-Findlos stellte Vorsitzender Fritz Stöcklein mit Freude fest, dass sich die Mitgliederzahl des Zweiges innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat; vornehmlich Jugendliche wurden neu aufgenommen. Stöcklein gab einen Rückblick über die vergangenen zwei Jahre seit Bestehen des Zweiges. Der Zweigverein Batten-Findlos sei in dieser Zeit zu einer echten Familie zusammengeschmolzen. Schriftführer Winfried Henkel berichtet von der Vertretersitzung des Ulstergaues in Thaiden und regte an, eine Jugendabteilung zu gründen. Dieser Vorschlag wurde von allen Mitgliedern begrüßt. Wanderwart Günter Schade gab einen Rückblick über die Wanderungen im Jahr 1964. Er gab sein Amt wegen Arbeitsüberlastung ab, blieb aber weiterhin Kultur- und Wegewart. Bei der anschließenden Vorstandswahl gaben die Mitglieder dem bisherigen Vorstand erneut das Vertrauen. 1. Vorsitzender wurde wieder Fritz Stöcklein, 2. Vorsitzender Helmut Gensler, Schriftführer Winfried Henkel, Kassierer Edgar Faulstich, Kultur- und Wegewart Günter Schade. Neuer Wanderwart wurde Franz Hau. Alle wurden einstimmig gewählt. Im Anschluss wurden eine Jugendabteilung, eine Skiabteilung und eine Gesangsgruppe neu gegründet. Als 1. Jugendwart wurde Winfried Henkel gewählt. Sein Vertreter wurde Gerhard Mehler. Die Skiabteilung soll unter anderem auch die Schuljugend erfassen. Sie wird geleitet von Reinhold Schäfer und Gerhard Mehler. Die Gesangsgruppe soll von Dirigent Paul Höppner aufgebaut werden. Sie wird bei festlichen Anlässen mit Volks- und Heimatliedern erfreuen. Am 20. Februar treffen sich die Mitglieder zu einem "bunten Abend". Auch soll in nächster Zeit ein Preisskat stattfinden.“ Der Abend schloß mit einigen Rhönliedern. Diese Mitgliederversammlung hatte dann auch stolze Auswirkungen. So wurden in den nächsten 20 Jahren und zum Teil bis heute eigene Jugendwanderungen und Skiwanderungen unternommen. Im Kassenbuch tauchen in diesem Jahr auch Ausgaben für "Theaterkinder" auf. Beim„humorvollem Familienabend mit Verlosung und Tanz" führte dann die frisch gegründete Jugendabteilung durch das Programm und der diesjährige „Karnevalschlager“ wurde auf die Melodie „Es war einmal ein treuer Husar“ geschmettert. Im Juli wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen in dessen Verlauf Josef Knüttel als Wanderwart und Hermann Mehler zum Stellvertreter gewählt wurden. Außerdem wurde über eine „zusätzliche Jugendkasse“ mit einer Förderung aus der Hauptkasse von ca. 10,- bis 20,- DM gesprochen. Nach dem vorliegendem Protokoll war die Versammlung davon „nicht abgeneigt“. Von dieser Jugendkasse wird im Kassenbuch erstmalig 1971 mit einem Übertrag von 1970 mit 151,25 DM berichtet. Es gibt einen Zuschuss aus der Hauptkasse von 100,-DM und wurde von den damaligen Kassenführern Manfred Wilhelm und Manfred Weber mitgeführt. Am 27.01.1973 wurde sie schließlich an die Jugendwartin Inge Stöcklein übergeben.  Ein weiterer Vereinshöhepunkt 1965 war auch unser Wandertreffen auf den „Hilderser Wiesen“ im Oktober. Eingeladen waren außer den Nachbarzweigvereinen Wüstensachsen, Thaiden, Hilders, Lahrbach und Tann auch die Wanderfreunde aus Hünfeld. Unser Kassenwart notierte eine Ausgabe von 7,50 DM für den 1.Vereinsstempel und im November 1965 stand eine „Fahrt ins Blaue“ mit dem ZV Hilders auf dem Programm. 

1966: "Beim Bausewein gings hoch her" – so lautete die Überschrift für den Bericht zum "Bunten Familienabend" im Gasthof Bausewein von Winfried Henkel 1966. Sein selbst getexteter und komponierte Faschingsschlager mit dem Refrain: "Komm doch mein Clothildchen..." setzt die Reihe der dorfeigenen Schlager fort. Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Tombola. Gewandert wurde u.a zur Maulkuppe, zur Auersburg, zur Milseburg und mit 60 Personen zur Heidelsteinfeier. 

1967 lud unser Zweigverein für den 08. Oktober zum traditionellen Oktoberfest auf den "Festwiese Rhönwald bzw. der Krickschen Waldwiese" ein. Es konzertierte auf dem Podium ab 12.30 Uhr das Blasorchester Hilders. Abends spielte ab 19 Uhr die Tanzkapelle Hilders im Vereinslokal Bausewein zum Tanz auf. Dieses Fest sprengte alle bisher erreichten Festteilnehmerzahlen. Während schon zur Maifeier in der Festhütte im Rhönwald ca. 60 Personen und zum Sommerfest im Juli in der Forsthütte im Findloser Wald ca. 100 Personen gekommen waren, feierten ca. 200 Personen mit uns das Oktoberfest. Auch das Rhönturnfest auf der Wasserkuppe stand auf dem Wanderplan. In diesem Jahr werden die ersten 3 Ruhebänke aufgestellt. Die Mitglieder-Abrechnung von Fulda zeigt zum 01. Juli 42 Vollmitglieder, 8 Anschlussmitglieder und 60 Jugendliche. Im Herbst fand ein weiteres mal die Ulstergau-Versammlung bei uns statt. 

1968 nahmen 3 Mitglieder an der Hauptversammlung in Bad Königshofen mit Grenzlandkundgebung teil. Wir veranstalteten den 1. Rosenmontagszugs durchs Dorf für die Kinder. Der jährliche Familienabend fand im DGH statt. Natürlich gab es wieder ein Hutzelfeuer, unsere Singgruppe war ebenfalls aktiv. Der Maitanz fand in Wickers statt. Im Kassenbuch findet sich ein Eintrag über 12,50 DM Tanzsteuer. Auch die GEMA hat von dieser Veranstaltung ihren Teil angemahnt. Das Sommer- und auch das Oktoberfest fielen leider wegen schlechtem Wetter aus. Erstmals betreute der ZV auch 2 Naturschutzgebiete: die Lindenallee zum Friedhof und die 2 Linden beim Hochbehälter. 

1969 gab es einen Vorstandswechsel. Erster Vorsitzender wird Richard Spiegel. Nur der Jugendwart Winfried Henkel blieb noch im Amt. "Am Nachmittag des Rosenmontag (17. Februar) 1969 wurde wieder eine Kinderfastnacht veranstaltet. Alle Schul- und Kleinkinder hatten sich kostümiert. Sie zogen in einem Umzug von der Schule zur Gastwirtschaft Bausewein, angeführt von unserer Knabenkapelle.  … Der Rhönklub hatte wiederum Süßigkeiten gestiftet, die unter das närrische Volk verteilt wurden." - so steht es in der Schulchronik. Das Maifest fand am 03. Mai an den „Drei Buchen“ statt, wo wir auch die Ruhebänke erneuerten. Erstmalig fand auch die diesjährige Gausternwanderung zu uns statt. Außer dem Waldfest an der Findloser Hütte, unserem Oktoberfest und der Nikolausfeier im DGH besichtigten wir die Brauerei in Roth. 

Auch 1970 fanden wieder alle Feste, wie das Waldfest am 25. Mai an der Kammhütte im Rhönwald, statt. Dies wurde mit einer kleinen vorhergehenden Lehrwanderung verbunden. Unser damaliger Bürgermeister Helmut Gensler und unser 1. Vorsitzender Richard Spiegel berichteten über die Entstehung unserer Schutzhütte: „Dieser Platz für die Schutzhütte wurde gewählt, da es ein Platz mit einer herrlichen Aussicht auf das Brand- und Ulstertal, sowie die Wasserkuppe und Milseburg war. Der Bau wurde mit sehr viel Eigenleistung geplant. Ein Antrag auf Zuschuss an den Hessischen Naturpark wurde mit der Begründung, die kalkulierten Kosten seien viel zu niedrig, um den Bau zu finanzieren, abgelehnt. Man beschloss, die Summe zu verdoppeln und stellte einen zweiten Antrag, der dann genehmigt wurde.“ Die Quelle für den Brunnen am Linsenwäldchen wurde in Eigenleistung gefasst und ein Brunnen gemauert, so dass der 1. Vorsitzende dann in seinem Jahresbericht schrieb: "Quelle auf der Hute wurde gefasst und ist zu betreuen." Im September fand sich im Kassenbuch die erste Ausgabe für den Bau unserer Schutzhütte am Linsenwäldchen. Die Skigruppe war mit Skiwanderungen aktiv. Inge Stöcklein wurde Jugendwartin, somit war die Vorstandschaft von 1963 komplett ausgetauscht.

Im Januar 1971 nahmen ein paar Jugendmitglieder an einem Treffen des Gesamtjugendrhönklubs an der Enzianhütte teil. An den „Drei Buchen“ feierten wir am 01. Mai unser Maifest. Von den Einnahmen der alljährlich stattfindenden Festen wie Sonnenwendfeier, Hüttenabend im September und Oktoberfest wurde eine Spende an die Aktion Sorgenkind gemacht. Dieser finanzielle Beitrag zum Wohle der Kinder wurde auch in den folgenden Jahren laut Kassenbuch geleistet. Für die Schutzhütte, die sich noch im Bau befand, wurden 980,- DM aufgewandt.  Seit diesem Jahr waren wir auch für die Wegemarkierung des Streckenverlaufs Findloser Berg bis zur Zonengrenze Frankenheim des HWO 3 zuständig. Dieser Wanderweg, auch als Milseburg-Weg bekannt, führte aus der Barockstadt Fulda über das Fuldaer Haus, die Milseburg, das Eisenacher Haus (Ellenbogen) und die Hohe Geba in die Theaterstadt Meiningen. Seit der Grenzschließung ruhte der thüringische Teil des Wanderweges. 

1972 fand am 01. Mai der Tag des Baumes statt. Der Wanderbericht von Alfons Spiegel beinhaltete daher auch eine Lehrwanderung „Zonengrenze-Billstein-Camphütte“. Im Juni fuhren wir mit dem Bus zum Heimatabend nach Motten. Der HWO 3 musste zum Teil neu beschildert werden. Unser Ortswegemeister Josef Knüttel schrieb u. a. in seinem Bericht: "2 Rundwanderwege sind vorhanden. Sind aber noch nicht beschildert weil die bestellten Schilder noch nicht mitgeliefert sind."  Am 20.08.1972 war es endlich soweit. Nach 2-jähriger Bauzeit mit viel Mühe und Arbeit, vielen Schweißperlen und sicher auch dem ein oder anderen Bier, konnte unsere Hütteneinweihung stattfinden. Auch die Teichanlage unterhalb der Hütte war fertig. Pfarrer Johannes Heim vollzog die kirchliche Weihe des Platzes und der Schutzhütte. “Die Feier wurde vom Gesangverein Hilders gesanglich mitgestaltet, und die „Weißen Raben“ aus Seiferts unterhielten …bis in die späten Abendstunden mit musikalischer Zukost.“ Auch der Rhönklubpräsident Dr. Sauer war zum Gratulieren gekommen. Unser Vorsitzender Richard Spiegel berichtete nach Fulda eine Teilnahme von ca. 450 Personen. Unsere Mitgliederzahl lag Ende des Jahres bei 104 Personen.

1973 wurde natürlich unser 10-jähriges Bestehen mit einem Hüttensommerfest im August begangen. Da wir die neue Hütte in vollen Zügen genießen wollten, fanden alle Veranstaltungen wie Maifest, Sonnenwendfeier, Oktoberfest am Linsenwäldchen statt. Insgesamt war unser ZV sechsmal laut den Unterlagen in diesem Jahr zum Feiern dort. Auch die benachbarten Zweigvereine nahmen rege daran teil. Unsere Rhönklubjugend feierte ihre Sonnenwendfeier dann bis 1993 jedes Jahr an der Hütte. Am 28.10.1973 richteten wir wieder die Gautagung des Ulstergaues im DGH aus.

1974 gab es, wie schon in den Jahren zuvor, gut besuchte Vortrags- und Filmabende. In diesem Jahr standen als Besonderheit die Teilnahme an 3 Volkswanderungen auf dem Programm: Schönau, Rother Kuppe und Wildflecken. Die Hütte wurde insgesamt 19 mal genutzt, davon lediglich zweimal von unserem Zweigverein.

1975 und 1976 waren normale Wanderjahre mit den alljährlichen Festen und Wanderungen. Unsere Jugend war einmal in Hilders auf dem Trimmpfad und sie wanderten Silvester zum Findloser Wald in Verbindung mit der Symbolisierung der Jahreszahlen 1975/1976. Die Silvesterfeier 1976 veranstalteten sie dann im Wigwam oben an der Hütte und auch hier fand die Symbolisierung der Jahreszahlen 1976/1977 statt. Helene Schäfer berichtet 1975 als neue Hüttenwartin eine Vermietung von 22 mal. Der Wigwam wurde von Hubertus Schmitz (Sohn des Battener Försters Otto Schmitz) in privater Initiative 1973 oder 1974 gebaut. 1977 war ein ruhiges und entspanntes Wanderjahr mit dem üblichen Wander- und Festprogramm. 

In 1978 wurden 1.100,- DM für Arbeiten an und um unsere Schutzhütte ausgegeben. Das Ziel der diesjährigen Ulstergau-Sternwanderung war wieder einmal Batten. Auf unserem Wanderplan stand die Besichtigung der Radarstation auf der Wasserkuppe. Aber das absolute Highlight des Jahres war die Nordkapfahrt unserer ideenreichen Jugend. Richard Spiegel berichtete nach Fulda: „80.400 km Nordkapfahrt von 10 jugendlichen Mitgliedern.“ Im Kassenbuch der Jugend fand sich folgender Auszug vom ersten schriftlichen Jahresbericht:

„26.7. Feier auf Kosten der Jugendkasse für die Helfer, die den Toilettenbau, den Bau der Stützmauer vor der Hütte und die feste Verkabelung in der Rhönklubhütte bewerkstelligt haben. 7.08.-26.8. Durchführung der langersehnten Nordkapfahrt. Fahrstrecke: Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland, von dort mit der Fähre nach Schweden zurück und dann über Dänemark wieder in die Rhön.  28.12. Lichtbilder Vortrag und Filmvortrag im Dezember über die im Sommer durchgeführte Nordkapfahrt." Teilnehmer dieser Fahrt waren:  Manfred Weber, Willi Schneider, Alfred Spiegel, Bernd Kerber, Christian Spiegel, Peter Spiegel, Rolf Stöcklein, Renate Gutermuth, Mechthild Spiegel, Gabi Schäfer, Monika Spiegel. Reiseleiter und Busfahrer war Rudi Spiegel. 

1979 machten wir, statt der im Jahr zuvor angestrebten Fahrt in die DDR, einen Vereinsausflug zur Bundesgartenschau nach Bonn am Rhein. 


1980 - 1989

1980 wurde das erste vereinseigene Aggregat gekauft, bei Bedarf wurde vorher ein Stromerzeuger meist im Basaltwerk geliehen. Im November gab es eine Nachtwanderung zum Lagerfeuer am Wigwam.

1981 wurde mit einem Materialaufwand von 450,- DM der Zaun unterhalb der Schutzhütte gebaut. Auch dieses Jahr fanden alle jährlichen Veranstaltungen statt.

In 1982 wurde von einem Wigwamfest am 27.03. berichtet. Auch dass es ausgebessert wurde und die Sitzreihen erneuert wurden, it in den Unterlagen zu lesen.

1983 berichtete unser Jugendwart Alfred Spiegel von einem gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer im Wigwam am 30.Dezember. Die Mitgliederzahl war auf 138 gewachsen.  

In 1984 führte nicht nur die Sternwanderung des Ulstergaues wieder viele Wanderfreunde zu uns nach Batten, auch das Sommerfest war gut besucht. Leider verstarb in diesem Jahr unser Ehrenvorsitzender Fritz Stöcklein. 

1985 gab es wieder einen großen Wechsel in der Vorstandschaft. Fast alle Fachwarte legten auf Grund des erworbenen Alters und der langjährigen Tätigkeit ihr Ehrenamt nieder. Neuer 1.Vorsitzender wurde Manfred Weber. Auf dem Wanderplan standen außer Maifest und Sommerfest, im August eine Busfahrt nach Schlitz mit Führung und einen volkstümlichen Abend mit dem Wanderverein Niederklein. Der Jugendwart berichtete: "14.3. Wanderung zum Hutzelfeuer auf die Hute. Samstags zuvor haben wir den alten Brauch des Bläsbindens geübt, die wir dann mit zum Feuer nahmen und abflammten. Dazu gab es Glühwein und nachher ging es ins Gasthaus Bausewein zu Kräbbel und Kaffee." Unser Oktoberfest konnte wegen schlechter Witterung nicht durchgeführt werden. Im April wurde der Wigwam erneuert. Beim Filmabend wurde ein Film über die Simmerhäuser Wallfahrt nach Vierzehnheiligen vorgeführt. 

1986 wurde im Januar ein Lichtbildervortrag über Mühlen gehalten. Eine Besichtigungsfahrt mit dem Ziel Würzburg, Marienburg und Residenz wurde im April von unserem Kulturwart Raphael Henkel organisiert. Der Lichtbildervortrag von Werner Happel über Pflanzen und Blumen in der Rhön fand im Rahmen unserer Nikolausfeier statt. Natürlich gab es auch in diesem Jahr unser traditionelles Maifest und Sommerfest im August. Nur die Sonnenwendfeier der Jugend wurde unsrer guten Hütte abtrünnig. Sie wurde am Bolzplatz begangen. Im September fuhr die Jugend dann 4 Tage in die Fränkische Schweiz zum Wandern – Bier- und Höhlen-Wanderung genannt- und natürlich Kanufahren auf der Altmühl. 

1987 übernahm der bisherige Schriftführer, Kultur- und Naturschutzwart in Personalunion Raphael Henkel als 1.Vorsitzender unseren Zweigverein. Es wurde das Vorziehen der Gratulation vom 75. auf den 65. Geburtstag beschlossen. Ebenso wurde ab 1987 nun schon zur Grünen und Silbernen Hochzeit gratuliert. Bisher betraf das nur die Goldene Hochzeit unserer Mitglieder. Wir erhielten einen Lichtbildervortrag von Herrn Henkel über seine Reise durch die Slowakei und von Dr. Buhl über China. Die Hütte erhält eine neue Dachrinne und ein neues Aggregat. Die Ulstergau-Naturschutztagung mit dem wurde auch von uns veranstaltet. Von Burg Teck bis Laufen in der Schwäbischen Alp ging es bei der Mehrtagestour. Unsere Nikolausfeier fand nach einigen Jahren wieder mit einer Kinderbescherung statt. 

1988 wurde zu Beginn des Jahres ein neues Aggregat gekauft. In diesem Jahr konnten wir das Fest 25 Jahre ZV Batten-Findlos am 29. Mai begehen. Es kamen viele Wanderfreunde, um mit uns ein schönes Fest zu feiern. In diesem Jahr besichtigten wir die Hochstift Brauerei in Fulda. Unserem Dorfbewohner Klaus Nentwich gratulierten wir im Dezember mit einer Spende zu seiner Primiz. Eine Wandergruppe aus Eschwege übernachtete 3 Nächte in unserer Hütte und die Jugend machte einen Skiurlaub in der "Der Dreitäler Skischaukel" in Österreich und die Großen wanderten von Berndkastel-Kues bis Moselkern. Auch 1989 gab es alle regelmäßigen Veranstaltungen unseres ZVs. Die Grenzöffnung hatte positive Auswirkungen: Der HWO 3 konnte später wieder durchgängig bewandert werden und der Künstler Waldo Dörsch wurde zu Beginn 1990 unser erstes thüringisches Mitglied.


1990 -1999 

1990 fand unser Rhönklubfest am 29. April vor unserer Hütte statt. Aus dem Werragau konnten wir erstmalig Abordnungen aus den ZV Frankenheim, Kaltennordheim und Reichenhausen begrüßen. Herr Henkel schrieb: "Um ihnen die Teilnahme etwas zu erleichtern, wurde jedem der neuen ZV eine gewisse Anzahl an Freibons zur Verfügung gestellt. Gemäß Vorstandsbeschlußes findet dieses Fest auch weiterhin am letzten Sonntag im April statt". Am 16. September 1990 legte unser ZV an der Heidelsteinfeier im Namen des Ulstergaues einen Kranz nieder. Im Anschluss an die Nikolausfeier hielt Werner Happel einen Diavortrag über die Viertageswanderung im Karwendelgebirge von Innsbruck bis Scharnitz. 

1991 wurde ein neuer Vorstand gewählt: Bernhard Bierwisch war jetzt 1. Vorsitzender. In dieser Versammlung wurde auch unsere Satzung beschlossen und der Vorstand beauftragt, unseren Zweigverein in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Somit sind wir seit dem 23. Februar 1991 der „Rhönklub-Zweigverein Batten-Findlos e.V.“. Am 26.Mai machten wir einen Tagesausflug in das Sinntal. Die diesjährige Mehrtageswanderung ging über die Schwarzen Berge von Bad Kissingen nach Batten. 

1992 besuchten wir im Februar das Erlebnisbergwerk in Merkers. Anfang März wurde der Faschingsumzug der Kinder wiederbelebt. Wir zogen am Faschingssonntag mit den Kindern vom Rosengarten zum Landgasthof Bausewein und der Jugendrhönklub verteilte Süßigkeiten. Manchmal wird auch eine kleine Darbietung von Jugendlichen zur Freude aller aufgeführt. Der Jugendwart Udo Spiegel berichtete: "Am 29.02.1992 wird zum Hutzelhaufen gewandert. Dabei entdecken wir, dass jemand schon an diesem Haufen gezündelt hatte – zum Glück ohne Erfolg." In diesem Jahr ging die 4-Tagesfahrt im August ins Bregenzer Waldgebirge. 

1993 begrüßten wir bei der Sternwanderung des Ulstergaues am 25.04. außer allen ZV unseres Gaues auch Wanderfreunde aus den thüringischen ZV Frankenheim, Oberweid und Reichenhausen. Im Oktober konnte das neue Hüttendach fertig gestellt werden. Gewandert wurde auch 4 Tage im Mangfallgebirge. 

1994 erhielten wir im Februar eine Literaturlesung von unserem Mitglied Waldo Dörsch mit Lichtbildern von Georg Mehler. Einen zweiten Lichtbildervortrag über Marokko sahen wir im November von Bernd Bierwisch. Da in diesem Jahr die erste hessische Landesgartenstadt in unserer Domstadt Fulda stattfand, besuchten wir diese natürlich auch. Unser Maifest gestalteten wir am 01.Mai. Die Mehrtageswanderung führte uns am Main entlang: Gerolzhofen bis Thüngersheim.

1995 fanden wieder alle regelmäßigen Veranstaltungen statt. Es wurden mehrere Tage in der Eifel gewandert. Ein kleiner Höhepunkt für die Jugend, war ein Kinonachmittag im DGH mit dem Zeichentrickfilm "Die Schöne und das Biest". Außerdem schrieb der 1. Vorsitzende in seinem Jahresbericht: "Am 22.10.1995 hat sich eine Seniorenwandergruppe gebildet, welche im vergangenen Jahr schon recht aktiv war und demnächst unserem Wanderwart vielleicht den Rang ablaufen wird. Gründer: Elisabeth Spiegel, Emil Spiegel, Edgar Faulstich, Elfriede Trapp und Werner Zentgraf". Als "Kontaktperson" wurde Elisabeth Spiegel ernannt und im folgenden Jahr offiziell als Seniorenwartin gewählt. Sie treffen sich auch heute noch alle 2 Wochen und haben schon manch schöne Tour durch die Rhön gemacht.  

1996 wurde die Frühjahrstagung des Ulstergaues bei uns abgehalten. Die Jugend machte am Palmsonntag eine "Eierjagd". Die Mehrtageswanderung führte uns ins Berchtesgadener Land ans Steinerne Meer. 

1997 gab es neue Wanderungen in der Jugendgruppe: eine Krippenwanderung, eine Blumenwanderung mit Pressen und späterem Ausstellen, Autorenlesung mit Joachim Hohmann aus dem Buch "Die Rhönmaus Elfriede" und am Ende des Jahres auch noch Plätzchen backen im DGH. Neuer 1. Vorsitzender wurde bei der Generalversammlung Jürgen Jünemann. Unser Wanderwart Bernhard Lotz führte uns mehrere Tage von Rüdesheim bis Braubach den Rhein entlang. 

 Am Sonntag 1. Februar 1998 trafen sich ca. 50 Kinder unseres Vereins zum gemeinsamen Schlittenfahren vom Brunnen am Linsenwäldchen bis herunter ins Dorf. Thomas Spiegel und Werner Happel sorgten seitdem jedes Jahr für einen reibungslosen Ablauf des Schlittenziehens, denn alle Schlitten wurden an ein langes Seil angebunden und mit den Kindern bis zum Linsenwäldchen hochgezogen. Natürlich gab es zum gemütlichen Beisammensein an der Hütte heiße und kalte Getränke, wie auch Grillwürstchen. Dieser Rodelspass fand seitdem jeden Winter, sobald Witterung und Schnee es erlaubten statt.      Unsere Hütte erhielt einen Kaminofen. Bei Wind und Regen und manchmal auch etwas Schnee wanderten wir 4 Tage über den Rennsteig: Hohe Sonne bis Neustadt. 

1999 besichtigte der Jugendrhönklub die "Kinderstube" beim Förster in Findlos. Es fand nach längerer Pause wieder ein Hüttenabend statt. Ende April wurde die alte Toilettenanlage abgerissen und eine neue aufgestellt, so dass sie rechtzeitig zum Fest am 1. Mai fertig war. Ebenso wurde zu diesem Anlass ein Party-Zelt zur Vereinsnutzung angeschafft. Im August unternahmen wir eine Wanderung am Point-Alpha mit Führung  und im Oktober fand eine Autorenlesung von Walter Heller " Es hätt au ..." statt. Für die Kinder gab es u.a. eine Überraschungsnacht im DGH. Für die Erwachsenen gab es eine mehrtägige Wanderung durchs Donautal von Tuttlingen bis Sigmaringen.


2000 - 2009

2000 wurde die Trockenlegung des Teiches unterhalb der Hütte beschlossen und durchgeführt. Der Zufahrtsweg wurde ausgebessert und neu befestigt, abends fand ein Hüttenabend statt. Bei unserer Jugend standen viele attraktive Sachen auf dem Plan: Fasching, Hutzelfeuer, Ostereiersuche, Fahrradtour und Minigolfen und mit einer Mehrtagestour wurde die Fränkische Schweiz durchwandert. An der Heidelsteinfeier legten wir im Namen des Ulstergaues einen Kranz nieder. Es ging ein zweites Mal ins Karwendelgebirge, doch jetzt die Ost – Westrichtung. 

2001 fing mit einem Vorstandswechsel an. Die Versammlung wählte die bisherige Stellvertreterin Ilona Gilbert, die das Amt kommissarisch seit einem Jahr innehatte, da der bisherige Vorsitzende weggezogen war. Neu auf dem Wanderplan standen Liederabende, Spieleabende und Varietébesuch ebenso, wie ein Steinzeitcamp am Thomas-Morus Haus in Hilders und das Ausrichten des Adventlichen Singen und Musizierens der Dt. Wanderjugend im Rhönklub. Auch eine Fahrt zum Tigerentenclub nach Stuttgart und die Besichtigung der Sortieranlage in Welkers wurde organisiert. Am morgen des Hutzelsonntags entdeckte unser Mitglied Hermann Mehler, dass der Hutzelhaufen schon abgebrannt war. Nach kurzer Absprache packten Alle - ob jung oder alt - nachmittags mit an und abends konnte das Hutzelfeuer wie geplant angesteckt werden. Es loderte nach kurzen Startschwierigkeiten in voller Pracht. In diesem Jahr führte der Verband Dt. Gebirgs- und Wandervereine e.V. eine EURO-Rando-Stafettenwanderung durch. Am 01. Juli übernahmen wir die Stafette feierlich und am      22. Juli wurde sie mit einer Abordnung von den Wanderfreunden aus Thüringen zur Maulkuppe gebracht. Eine Homepage wurde von Benedikt Gilbert erstellt und pflegen tut sie seitdem Berthold Gilbert. Die Mehrtageswanderung der Jugend ging in die Sächsische Schweiz während die Großen ohne auskommen mussten. 

Auch in 2002 gab es alle jährlichen Veranstaltungen und wieder einmal die Gauversammlung. Zur Abwechslung wurde die Firma Rhönsprudel in Weyers besichtigt und eine Zaubervorstellung für die Jugend und Junggebliebene im DGH gegeben. Die Mehrtageswanderung der Jugend führte durch 3 Länder: von der hessischen über die  thüringischen zur bayerischen Rhön und wieder nach Hause. In Roth besichtigten sie die Brauerei. Die "Großen" wanderten nach Südtirol. Im Jahresbericht ist zu lesen: "Am 26. Oktober fand unser erster Hüttenabend statt. Wir hatten wohl einen Schutzengel, da der Windbruch am Sonntag die Bäume alle in die richtige Richtung fallen ließ." Unsere Schutzhütte hatte keinen Schaden genommen.
  
Am 1. Mai 2003 feierten wir im Rahmen der Gausternwanderung mit den Gründungsmitgliedern Käthe Bausewein, Helmut Gensler, Richard Spiegel, Winfried Henkel, Günther Schade, Josef Knüttel und vielen Wanderfreunden an unserer Schutzhütte unser 40-jähriges Bestehen. Wegen unbeständigem Wetter hatten wir zum ersten mal ein Zelt gemietet. Das Fest war ein voller Erfolg. Sowohl zur musikalischen Umrahmung des Festaktes wie auch nachher zur Unterhaltung spielten die „Achtzylinder aus Unterweid“ auf. Unser ZV hat zusammen mit der Feuerwehr 4 Jugendliche an einem Jugendleiterlehrgang (kurz: JuLeiCa) teilnehmen lassen. Die Jugend belebte die Sonnenwendfeier wieder und gestaltete 2 Zeltlager; eins für kleinere in die "Rodemich" und eins für größere an den Irmelshäuser See. Zur Mehrtageswanderung fuhren sie ans Wendelsteingebirge, während die Erwachsenen in der Rhön blieben. Sie ließen sich das Bier der Rother Bräu (Besichtigung) auf ihrem Weg von Batten über Roth zum Kreuzberg und zurück über Altenmühle nach Batten gut schmecken.
  
2004
holten wir für unsere Hütte 4 Bierzeltgarnituren in der Rother Bräu. Gut dass wir sie haben, sie werden viel genutzt. Die Mehrtagestour ging an den Neckar; von Neckarelz bis Heidelberg und die Jugend fuhr in den Bayerischen Wald. Zum Angeln an seinen Teichen hatte unser Jugendwart Matthias Zentgraf eingeladen und an der Fränkischen Seenplatte vergnügte sich die Jugend auch 3 Tage. Im Sommer wurde der Platz um die Hütte neu aufgeräumt und hergerichtet; im Herbst das alte Bushäuschen aus unserm Dorf aufgestellt. Die Ulstergautagung fand dieses Jahr bei uns statt.  

2005
nahmen wir an der Hauptversammlung in Würzburg teil. Die ZV Hilders und Tann fuhren mit einem Bus und wir hatten uns zum Mitfahren in Tann angemeldet. Zur Freude aller stiegen wir in den ersten Bus, zu den Hildersern. Den ganzen Tag gab es deshalb viel Gelächter und zurück ging es dann mit dem ZV Tann. Einmal wanderten wir gemeinsam mit dem ZV Eiterfeld im Hess. Kegelspiel und später noch mit dem ZV Oberweisenbrunn hier bei uns. Wir machten auch einen Tagesausflug nach Bad Liebenstein Die Mehrtagestour der Jugend ging von Heidelberg über den Titisee nach Augsburg, während die Erwachsenen "Auf hohen Steigen über Appenzeller Land und Rheintal" wanderten. Zur 
Gaukulturtagung mit dem Thema "Sagenhaftes Ulstertal" hatten wir im Oktober eingeladen. Nach einer kleinen Wanderung zum Battenstein und unserer Hütte, führten wir ca. 100 Teilnehmer in unser Vereinslokal, wo es Rhöner Spezialitäten mit einer Speisekarte auf Platt gab. Professor Gottfried Rehm rezitierte aus seinem Buch "Hexentanz auf den Danzwiesen" und referierte über die Entstehung der Sagen in der Rhön. Ein kurzes Rollenspiel für drei Personen über den "Ketzer von Batten" - von unserer Kulturwartin Beate Schäfer geschrieben - rundete das Programm ab. Mit dem ZV Seiferts boten wir zwei Gesundheitsvorträge an: Unfallverhütung im Wintersport in Seiferts und bei uns im DGH: Prophylaxe zum Herzinfarkt.

2006 brachte eine Neuerung: es gab zwei Mehrtagestouren für die Großen. Die Einen erlebten einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer mit Büchsenbier, während die Anderen etwas später den Fränkischen Rotwein Wanderweg von Großwallstadt bis Bürgstadt erkundeten. Natürlich nicht ohne eine Weinprobe dabei zu genießen. Der Jugendrhönklub fuhr in den Spreewald, um allerlei zu erleben. Die Bushütte wurde zur Grillhütte ausgebaut und erhielt einen ordentlichen Anstrich vor dem 01. Mai. Zum neuen Hauptjugendwart für die nächsten 3 Jahre wurde unser Jugendwart Matthias Zentgraf gewählt. Im Juni, genauer gesagt am WM-Eröffnungsabend, 09.06.2006, gab es einen gemütlichen Begegnungsabend mit dem Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe Bayreuth zusammen mit der neugegründeten Kirmesgesellschaft. Beim Schein des Lagerfeuers machte das Singen noch mehr Spaß. Eine gemeinsame Wanderung mit den Wanderfreunden aus Eiterfeld fand ihren Abschluss auch in der Hütte. Im Juni begleitete unser ZV zusammen mit dem ZV Seiferts die Wimpelwandergruppe des Dt. Wandertages vom Eisenacher bis zum Fuldaer Haus. Im Herbst gestaltete unsere Kulturwartin zusammen mit dem ZV Simmershausen einen Dia-Vortrag.  

2007 fing fast mit dem Sturm Kyrill an. Er hatte unsere Toilettenanlage nicht verschont. Es stand nur noch ein einsamer Sitz und wir mussten sie komplett neu aufbauen. An’s Rodeln war Mangels Schnee nicht zu denken, dafür fuhr die Jugend im Januar nach Frankfurt. Zum Frühlingsfest am 01. Mai wurde die "Krick'sche Waldwiese" für Festivitäten vom Jugendrhönklub neu entdeckt. So begeisterte der Jugendwart Matthias Zentgraf mit dem neuen Spielmobil des Hauptjugendrhönklubs alle jungen Festbesucher. "Sechs junge Rhönklubberer..." machten die JuLeiCa und sie fuhren auch schon als "Betreueranwärter" auf der 6-Tagestour der Jugend in den Ruhrpottan den Baldeneysee bei Essen mit. Unser Jugendrhönklub war so aktiv, dass er fast mehr Aktionen hatte wie die Großen, zahlenmäßig waren sie bei der Beteiligung auf jeden Fall vorne. Die Mehrtagestour der „Trittfesten“ ging in die Allgäuer Alpen: Mindelheimer-Klettersteig und Heilbronner-Weg.

2008 war geprägt vom 108. Dt. Wandertag in Fulda. Wir hatten einen Begegnungsabend mit einer Gruppe des Dresdner Bergsteigerchores an unserer Schutzhütte. Am nächsten Tag führten wir sie von der Jugendherberge Hilders über Batten und Tannenfölsch zum Fuldaer Haus. Unsere Wanderung "Zum Schwarzen Gold der Rhön" hatte eine unerwartete Beteiligung von 60 Personen. Am gleichen Abend gestaltete der ganze Ulstergau einen Heimatabend im Ulstersaal in Hilders mit dem Motto "Rhöner Jahreskreis". Unser Programmpunkt war die Kirmes, die wir gemeinsam mit den Battenern Wallmusikanten und der Kirmesgesellschaft 2007 aufführten. Am Sonntag nahmen wir mit einer Abordnung am großen Festzug in Fulda teil. Auf der Hauptversammlung wurde beschlossen, dass die Worte „Gau“ durch „Region“ in der Satzung ersetzt werden. Unsere Jugendlichen unterstützten ihren Hauptjugendwart an diesem Wochenende tatkräftig. Im Dezember fand die Adventliche Besinnungsfeier der Rhönklubjugend unter unserer Federführung in der schönen Battener Kirche statt. Die Mehrtagestour führte die Jugend nach Lübeck und die Erwachsenen über den Malerweg im Elbsandsteingebirge. Da unser Party-Zelt vom Winde zerrissen wurde, erwarben wir ein stabileres Zelt.  Ansonsten gab es in diesem Jahr natürlich der gewohnte Jahresreigen beginnend mit der Generalversammlung, dem Hutzelfeuer, unserem Frühlingsfest am 01. Mai, Wandertouren in Nah und Fern für Groß und Klein, der Gauversammlung im Frühjahr, der Hauptversammlung, der Heidelsteinfeier, der Regionalversammlung Ulstertal kurzfristig bei uns im Herbst, sowie die Nikolausfeier nachmittags für die Kinder und abends als Familienabend für die Erwachsenen, mehreren Vorstandsitzungen und viele Gratulationen. Für die feierliche Umrahmung unserer jährlichen Nikolausfeier sorgen schon viele Jahre unsere musikalischen jugendlichen Mitglieder. Auch die regelmäßigen Bildervorträge über die Aktivitäten unserer Mitglieder sind bis heute noch ein Bestandteil der Nikolausfeier. 

2009 feierte unser Dorf sein 950-jähriges Bestehen. Auch der Rhönklub trug seinen Teil zum guten Gelingen dieses Festes bei. Während die einen den Rothaarsteig erkundeten, vergnügte sich die Jugend mehrer Tage rund um Nördlingen im Ries. Unsre Hütte bekam dieses Jahr einen neuen Anstrich von innen und außen. 


2010 bis heute

2010 haben wir unser Jahr mit einem schönen Hüttenabend begonnen. Im Sommer ging es vom Hauptrhönklub aus den Lupinen auf der Hochrhön zum ersten mal mit einer Sense an den Kragen. Auch vier unsrer „Senioren“ beteiligten sich daran. Die Jugendwarten fuhren mit unsrer Dorfjugend mehrere Tage nach Utting am Ammersee und die Wein- und Wanderliebhaber wanderten die Mosel entlang. Turnusmäßig spendeten wir den Kranz zur diesjährigen Heidelsteinfeier für die Region Ulstertal. 

2011 wurden auf Anregung von uns die morschen Sitzgruppen am Linsenwäldchen durch den Naturpark erneuert. Ab diesem Jahr übernahmen wir den „Transport“ von Gehbehinderten und Musikanten zur Heidelsteinfeier. Treffpunkt war ab jetzt der Parkplatz an der Schornhecke. Da die Kinderzahl für eine eigene Nikolausfeier der Kleinen sehr geschrumpft war, besucht nun in Zukunft der Nikolaus am Vorabend des 6. Dezembers die Kinder zu Hause in ihren Familien. Auch unsre Flüchtlingskinder werden an diesem Abend mit bedacht. Die Feier für die „Großen“ findet nach wie vor in der Grillhalle von Gerhard und Andrea statt. Die Mehrtagestour ging in diesem Jahr ins Tannheimertal und die Jugend war 5 Tage in Ditzum in Ostfriesland.  

2012 war ein ereignisreiches Jahr. Die Delegiertenversammlung der Dt. Wanderjugend, die Regionalversammlung und die Wegewartetagung fanden bei uns statt. Im Sommer errichteten wir mit vielen Arbeitsstunden erst eine neue Sitzgruppe unterhalb des Übergangs von der Frankenheimerstraße zum Battenstein und dann noch eine neue kleine Schutzhütte oberhalb von Findlos am HWO3 gelegen. Dies konnte alles in Eigenleistung erstellt werden, dafür wurde das Material von der Gemeinde und die Sitzgruppen vom Hauptrhönklub gestellt. Der Platz bei Findlos bekam den Namen „Unterm Süfferche“ und wird seither von Raimund Zentgraf gepflegt. Am 21.September wurde der neue Milseburgweg HWO3, der auch zum Teil von uns markiert wird und nun an der neuen Schutzhütte vorbei führt, neu eröffnet. Wir überraschten dort die kleine Wandergruppe um den Rhönklubpräsidenten mit Kaffee und Kuchen. Unsre Jugend fuhr mehrere Tage nach Gunzesried im Allgäu und die „Großen“ führte es auf der Bonifatiusroute von Mainz nach Ortenberg. 

2013 Das Jahr unsres großen Jubiläums: 50 Jahre Rhönklub ZV Batten-Findlos  Wir begingen diesen Anlass am 01. Mai mit einem größeren Fest als sonst üblich. Es wurde viel Aufwand betrieben, um es allen Gästen bei jedem Wetter gemütlich zu machen. Und der Wettergott belohnte uns mit sehr passendem Wetter. Fast alle geladenen Gäste von nah und fern waren gekommen: unser Rhönklub Präsident Ewald Klüber, der Vizepräsident Bern Müller-Strauß, genauso wie unser Bürgermeister Hubert Blum und Ortsvorsteher Horst Reulbach. Was uns besonders freute war die Teilnahme von 5 Gründungsmitgliedern. Nach dem offiziellen Teil sorgte die „James-Band“ aus Hilders vor gute Unterhaltung.  Unsre geplante Kinderfasching viel wegen dem Faschingsumzug in Simmershausen aus und wird in Zukunft nur noch auf Wunsch der Mitglieder stattfinden. Nach längerer Pause wurde dieses Jahr am Hutzelfeuer erstmals wieder auf Initiative von unserem Kulturwart Berthold Gilbert 4 Bläas abgefackelt. Die Teilnehmer der Mehrtagestour wanderten die 2. Etappe des Bonifatiusweges von Effolderbach nach Fulda. 

2014 Im April bereiteten wir der Wimpelwandergruppe vom ZV Breitungen, die den Wimpel des Hauptrhönklubs in 5 Etappen nach Elm/Schlüchtern weitertrugen, einen kleinen Empfang. Dieser wurde von ihnen im Mai offiziell abgeholt und mit uns zusammen die nächste Etappe weiter getragen. Der Höhepunkt des Jahres waren dann unsre Kulturtage vom 27.-29. September. Unter dem Motto „Musik + Gesang + Platt“ pflegten wir genau dies drei Tage zusammen mit dem Musikverein Simmershausen-Batten und dem hiesigen Männergesangverein. Das Wetter war herrlich und die Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Begonnen haben wir am Samstagnachmittag mit der jährlichen Kulturtagung der Region Ulstertal. Hier trug nach den Grußworten – alle in Platt - jeder ZV der Region und der ZV Breitungen ein kleines Stück in seinem örtlichen Dialekt vor. Den Abend gestaltete der Männergesangverein als Liederabend mit Programmansage auch in Platt. Unser Klaus Nentwich hielt am Sonntag den Wortgottesdienst unseres Festgottesdienstes ebenso in Platt. Danach wurde das Fest den ganzen Sonntag von auswärtige Kapellen mit zünftiger Blasmusik begleitet. Zum Kesselfleisch Essen am Montagabend sorgte unser MV Simmershausen-Batten für beste Stimmung. Das ganze Dorf war drei Tage auf den Beinen.  Natürlich war die Jugend wieder mehrere Tage unterwegs, dieses mal auf Usedom und die „Großen“ wanderten im September über den Harzer-Hexensteig. 

Auch 2015 gab es alle regelmäßigen Veranstaltungen unseres ZVs Am 28.Oktober feierte unsre Seniorengruppe mit Gesang und gutem Essen ihr 20-jähriges Bestehen in unsrer Hütte. Die Mehrtagestour fiel leider aus. 

2016 legte unsre Jugendwartin ihr Amt nieder und wir konnten auch niemanden für diese Aufgabe gewinnen. In Hammelburg besuchten wir den 7. Rhöner-Wandertag. Und nach vielen Jahren durften wir - auch zur Freude unsres ganzen Dorfes – gleich zu vier Hochzeiten gratulieren. Im September fand unter Federführung unsres Kulturwartes Berthold Gilbert zusammen mit der Wallmusik ein „Dröschfäast“ bei wunderschönem Wetter statt. Hier durfte Jung und Alt einmal das Dreschen von Korn mit Dreschflegeln ausprobieren. Unser Wanderwart hatte die als Mehrtagestour 4 Tage auf dem Hochrhöner von Bad Salzungen nach Batten organisiert.  

2017 konnten wir nach einjähriger Pause die Jugendarbeit in die Hände von Maya Faulstich und Lena Spiegel legen. Die beiden organisierten dann auch gleich eine Übernachtung im DGH mit Filmanschauen, Geschichten erzählen und selber Kochen. Leider legten die Seniorenwartinnen ihr Amt nieder und unsre Seniorengruppe löste sich damit auf.    In Zusammenarbeit mit der Deutschen Wanderjugend wurde ein Wochenende lang eine Naturschutzaktion u.a. mit einem Weidengang aufstellen bei der Hütte gestaltet. Da die Dachschindeln der Hütte marode waren, wurden sie und die vom Grillstand in 75 Stunden Eigenleistung durch ein Wellblech ersetzt.  Bei der Mehrtagestour erwanderten wir uns den zweiten Teil des Hochrhöners, von Bad Kissingen bis zur Wasserkuppe. Den Jahresabschluss begingen wir mit unserer Nikolausfeier auf der wir wieder einige Mitglieder für 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft ehren durften und die neue Homepage vorstellen konnten.