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gegründet 1963
In der Abschrift des
Berichtes über die Gründungsversammlung des Rhönklub-Zweigvereins
Batten-Findlos, vom 16.März 1963
in der Gaststätte Bausewein, berichtete der „Gauvertreter“ Theodor
Erb (Seiferts) folgendes:
„Der Gründung war eine Zusammenkunft
beherzter Männer u. Frauen am 29.1.1963 vorausgegangen mit dem festen
Entschluss einen Rhönklub zu gründen. Man hatte nicht die Absicht sich anderen
Vereinen wie Hilders oder Thaiden anzuschließen. Der Gedanke ging in der Hauptsache
von dem Kaufmann Fritz Stöcklein, Batten aus. ...". Das Protokoll der Gründungsversammlung und die Reinschrift
des Gründungsbeschlusses vom 29.Januar schickte er nach Fulda. Er
versprach, sich dem neuen Zweigverein „besonders
zu widmen“.
Da auch Käthe
Bausewein an der Gründung beteiligt war, wurde die Gaststätte Bausewein
unser Vereinslokal.
Im Jahresbericht 1963 des Gauvorsitzenden Hr. Karl
Pecks (Lahrbach) wurde unser kleiner Verein folgendermaßen bedacht: „Der junge Zweig Batten-Findlos
macht unter seinem 1. Vors. Fritz Stöcklein gute Fortschritte, so daß mit
einem merklichen Zuwachs im kommenden Jahr zu rechnen ist.“ Ende
des Jahres 1963 war die Mitgliederzahl auf 24 gestiegen: 21 Erwachsene und
3 jugendliche Wanderfreunde.
1964
war ein ereignisreiches Jahr. So gestalteten wir am 08. Februar zusammen
mit der Kyffhäuser-Krieger-Kameradschaft Batten den ersten gemeinsamen
„Bunten Faschingsabend“ mit Tanz und einer Verlosung. Zu diesem
Fest wurde das „Großbattener- Foasetlied“ nach der Melodie:
„Beim Kronenwirt“ gedichtet. Am 23. Februar richtete unser
junger Zweigverein (ZV) die Ulstergauversammlung im Vereinslokal Bausewein aus.
Hier betonte der 1. Vorsitzende Herr Stöcklein mit Nachdruck, dass unser Zweigverein
am 29.01.1963 mit 15 Körperschaftlichen Mitgliedern gegründet wurde und
nicht wie von Herrn Erb berichtet mit 14 Gründungsmitgliedern. In diesem
Jahr nahm unser Verein am 03. Mai an einer Sternwanderung des Bundes Kurhessischer
Wandervereine zur Zonengrenze bei Simmershausen teil. Nach einer gemeinsamen
Grenzbesichtigung mit vielen Wanderfreunden aus nah und fern fand eine Kundgebung
auf der Auersburg statt.
1965 schrieb
die Fuldaer Zeitung über die Mitgliederversammlung im Januar folgendes:
"In der Generalversammlung des
Rhönklub-Zweigvereins Batten-Findlos stellte Vorsitzender Fritz Stöcklein
mit Freude fest, daß sich die Mitgliederzahl des Zweiges innerhalb eines
Jahres mehr als verdoppelt hat; vornehmlich Jugendliche wurden neu
aufgenommen. Stöcklein gab einen Rückblick über die vergangenen zwei Jahre
seit Bestehen des Zweiges. Der Zweigverein Batten-Findlos sei in dieser
Zeit zu einer echten Familie zusammengeschmolzen.
Schriftführer Winfried Henkel berichtet von der
Vertretersitzung des Ulstergaues in Thaiden und regte an, eine
Jugendabteilung zu gründen. Dieser Vorschlag wurde von allen Mitgliedern
begrüßt.
Wanderwart Günter Schade gab eine Rückblick über
die Wanderungen im Jahr 1964. Er gab sein Amt wegen Arbeitsüberlastung ab,
bleibt aber weiterhin Kultur- und Wegewart. Bei der anschließenden Vorstandswahl
gaben die Mitglieder dem bisherigen Vorstand erneut das Vertrauen. 1.
Vorsitzender wurde wieder Fritz Stöcklein, 2. Vorsitzender Helmut Gensler, Schriftführer
Winfried Henkel, Kassierer Edgar Faulstich, Kultur- und Wegewart Günter
Schade. Neuer Wanderwart wurde Franz Hau. Alle wurden einstimmig gewählt.
Im Anschluß wurden eine Jugendabteilung, eine Skiabteilung und eine
Gesangsgruppe neu gegründet. Als 1. Jugendwart wurde Winfried Henkel
gewählt. Sein Vertreter ist Gerhard Mehler. Die Skiabteilung soll unter
anderem auch die Schuljugend erfassen. Sie wird geleitet von Reinhold
Schäfer und Gerhard Mehler. Die Gesangsgruppe soll von Dirigent Paul
Höppner aufgebaut werden. Sie wird bei festlichen Anlässen mit Volks- und
Heimatliedern erfreuen. Am 20. Februar treffen sich die Mitglieder zu einem
"bunten Abend". Auch soll in nächster Zeit ein Preisskat
stattfinden. Der Abend schloß mit einigen Rhönliedern."
Diese
Mitgliederversammlung hatte dann auch stolze Auswirkungen. So wurden in den
nächsten 20 Jahren und teilweise noch bis heute eigene Jugend- und
Skiwanderungen unternommen. Im Kassenbuch tauchten in diesem Jahr auch
Ausgaben für "Theaterkinder"
auf. Beim „humorvollem
Familienabend mit Verlosung und Tanz" führte dann die frisch gegründete
Jugendabteilung durch das Programm und der diesjährige „Karnevalschlager“ wurde auf
die Melodie „Es war einmal ein treuer Husar“ geschmettert.
Im Juli wurde eine
Mitgliederversammlung einberufen in dessen Verlauf Josef Knüttel als
Wanderwart und Hermann Mehler zum Stellvertreter gewählt wurden. Außerdem
wurde über eine „zusätzlich
Jugendkasse“ mit einer Förderung aus der Hauptkasse von ca. 10,
bis 20,- DM gesprochen. Nach dem vorliegendem Protokoll war die Versammlung
davon „nicht abgeneigt“.
Von dieser Jugendkasse wurde im Kassenbuch erstmalig 1971 mit einem Übertrag
von 1970 mit 151,25 DM berichtet. Es gab einen Zuschuss aus der Hauptkasse
von 100,- DM und wurde von den damaligen Kassenführern Manfred Wilhelm und
Manfred Weber mitgeführt. Am 27.01.1973 wurde sie schließlich an die
Jugendwartin Inge Stöcklein übergeben. Ein weiterer Vereinshöhepunkt 1965 war
auch unser Wandertreffen auf den „Hilderser
Wiesen“ im Oktober. Eingeladen waren außer den Nachbarzweigvereinen
Wüstensachsen, Thaiden, Hilders, Lahrbach und Tann auch die Wanderfreunde
aus Hünfeld. Unser Kassenwart notierte auch eine Ausgabe von 7,50DM für den
1. Vereinsstempel und im November 1965 stand eine „Fahrt ins
Blaue“ mit dem ZV Hilders auf dem Programm.
1966 "Beim Bausewein ging’s hoch her"
– so lautete die Überschrift für den Bericht zum "Bunten Familienabend"
im Gasthof Bausewein von Winfried Henkel in 1966. Sein selbst getexteter
und komponierter Faschingsschlager mit dem Refrain: "Komm doch mein Clothildchen ..." setzte die Reihe der dorfeigenen Schlager fort. Auch
dieses Jahr gab es wieder eine Tombola. Gewandert wurde u. a zur Maulkuppe,
zur Auersburg, zur Milseburg und mit 60 Personen zur Heidelsteinfeier.
1967 lud
unser ZV für den 08. Oktober zum traditionellen Oktoberfest auf der "Festwiese Rhönwald bzw. der Krickschen Waldwiese" ein. Es
konzertierte auf dem Podium ab 12.30 das Blasorchester Hilders. Abends
spielte ab 19Uhr die Tanzkapelle Hilders im Vereinslokal Bausewein zum Tanz
auf. Dieses Fest sprengte alle bisher erreichten Festteilnehmerzahlen.
Während schon zur Maifeier in der Festhütte im Rhönwald ca. 60 Personen und
zum Sommerfest im Juli in der Forsthütte im Findloser Wald ca. 100 Personen
gekommen waren, feierten ca. 200 Personen mit uns das Oktoberfest. Auch das
Rhönturnfest auf der Wasserkuppe am 25. Juni stand auf dem Wanderplan. In
diesem Jahr wurden die ersten drei Ruhebänke aufgestellt. Die
Mitglieder-Abrechnung von Fulda zeigte zum 01.Juli 42 Vollmitglieder, 8
Anschlussmitglieder und 60 Jugendliche. Im Herbst fand ein weiteres mal die
Ulstergau-Versammlung bei uns statt.
1968 nahmen
drei Mitglieder an der Hauptversammlung in Bad Königshofen mit Grenzlandkundgebung
teil. Wir veranstalteten den 1. Rosenmontagszug durch das Dorf für die
Kinder. Der jährliche Familienabend fand im DGH statt. Natürlich gab es
wieder ein Hutzelfeuer und unsere Singgruppe war ebenfalls aktiv. Der
Maitanz fand in Wickers statt. Im Kassenbuch fand sich ein Eintrag über
12,50 DM Tanzsteuer. Auch die GEMA hatte von dieser Veranstaltung ihren
Teil angemahnt. Das Sommer- und auch das Oktoberfest fielen leider wegen
schlechtem Wetter aus. Erstmals betreute der ZV auch zwei Naturschutzgebiete:
die Lindenallee zum Friedhof und die zwei Linden beim Hochbehälter.
1969 gab
es einen Vorstandswechsel. 1. Vorsitzender wurde Richard Spiegel. Nur der Jugendwart
Winfried Henkel blieb noch im Amt. "Am Nachmittag des Rosenmontag (17. Februar) 1969 wurde wieder eine
Kinderfastnacht veranstaltet. Alle Schul- und Kleinkinder hatten sich
kostümiert. Sie zogen in einem Umzug von der Schule zur Gastwirtschaft Bausewein,
angeführt von unserer Knabenkapelle. „Der Rhönklub hatte wiederum
Süßigkeiten gestiftet, die unter das närrische Volk verteilt wurden."
- so steht es in der Schulchronik. Das Maifest fand am 03.Mai an den „Drei Buchen“ statt, wo wir
auch die Ruhebänke erneuerten. Erstmalig fand auch die jährliche Gausternwanderung
zu uns statt. Außer dem Waldfest an der Findloser Hütte, unserem
Oktoberfest und der Nikolausfeier im DGH besichtigten wir noch die Brauerei
in Roth.
Auch 1970 fanden wieder alle Feste, wie
das Waldfest am 25. Mai an der Kammhütte im Rhönwald, statt. Dies wurde mit
einer kleinen vorhergehenden Lehrwanderung verbunden. Unser damaliger
Bürgermeister Helmut Gensler und unser 1. Vorsitzender Richard Spiegel berichteten
über die Entstehung unserer Schutzhütte: „Dieser Platz für die Schutzhütte wurde gewählt, da es ein
Platz mit einer herrlichen Aussicht auf
das Brand- und Ulstertal, sowie die Wasserkuppe und Milseburg war. Der Bau wurde
mit sehr viel Eigenleistung geplant. Ein Antrag auf Zuschuss an den
Hessischen Naturpark wurde mit der Begründung, die kalkulierten Kosten
seien viel zu niedrig, um den Bau zu finanzieren, abgelehnt. Man beschloss,
die Summe zu verdoppeln und stellte einen zweiten Antrag, der dann genehmigt
wurde.“ Die Quelle für den Brunnen am Linsenwäldchen wurde in
Eigenleistung gefasst und ein Brunnen gemauert, so dass der 1. Vorsitzende
dann in seinem Jahresbericht schrieb: "Quelle auf der Hute wurde gefasst und ist zu betreuen." Im
September fand sich im Kassenbuch die erste Ausgabe für den Bau unserer
Schutzhütte am Linsenwäldchen. Die Skigruppe war mit Skiwanderungen aktiv.
Inge Stöcklein wurde Jugendwartin, somit war die Vorstandschaft von 1963
komplett ausgetauscht.
Im Januar 1971 nahmen ein paar
Jugendmitglieder an einem Treffen des Gesamtjugendrhönklubs an der
Enzianhütte teil. An den „Drei
Buchen“ feierten wir am 01. Mai unser Frühlingsfest. Von den
Einnahmen der alljährlich Festen wie Sonnenwendfeier, Hüttenabend im
September und Oktoberfest wurde eine Spende an die Aktion Sorgenkind gemacht.
Dieser finanzielle Beitrag zum Wohle der Kinder wurde auch in
den folgenden Jahren laut Kassenbuch geleistet. Für die Schutzhütte, die
sich noch im Bau befand, wurden 980,- DM aufgewandt. Seit diesem Jahr waren
wir auch für die Wegemarkierung des Streckenverlaufs Findloser Berg bis zur
Zonengrenze Frankenheim des HWO 3 zuständig. Dieser Wanderweg, auch als Milseburg-Weg
bekannt, führte aus der Barockstadt Fulda über das Fuldaer Haus, die
Milseburg, Batten, das Eisenacher Haus (Ellenbogen) und die Hohe Geba in
die Theaterstadt Meiningen. Seit der Grenzschließung ruhte der thüringische
Teil des Wanderweges.
1972 fand
am 01.Mai der „Tag des Baumes“
statt. Der Wanderbericht von Alfons Spiegel beinhaltete daher auch eine Lehrwanderung
„Zonengrenze-Billstein-Camphütte“.
Im Juni fuhren wir mit dem Bus zum Heimatabend nach Motten. Der HWO 3 musste
zum Teil neubeschildert werden. Unser Ortswegemeister Josef Knüttel schrieb
u. a. in seinem Bericht: "2
Rundwanderwege sind vorhanden. Sind aber noch nicht beschildert weil die
bestellten Schilder noch nicht mitgeliefert sind."
Am 20.08.1972 war es
endlich soweit. Nach 2-jähriger Bauzeit mit viel Mühe und Arbeit, vielen
Schweißperlen und sicher auch dem ein oder anderen Bier, konnte unsere Hütteneinweihung
stattfinden. Auch die Teichanlage unterhalb der Hütte war fertig. Pfarrer Johannes
Heim vollzog die kirchliche Weihe des Platzes und der Schutzhütte. “Die Feier wurde vom Gesangverein Hilders
gesanglich mitgestaltet, und die „Weißen Raben“ aus Seiferts
unterhielten …bis in die späten Abendstunden mit musikalischer
Zukost.“ Auch der Rhönklubpräsident Dr. Sauer war zum Gratulieren
gekommen. Unser Vorsitzender Richard Spiegel berichtete nach Fulda eine
Teilnahme von ca.450 Personen. Unsere Mitgliederzahl lag Ende des Jahres
bei 104 Personen.
1973
wurde natürlich unser 10-jähriges Bestehen mit einem Hüttensommerfest im
August begangen. Da wir die neue Hütte in vollen Zügen genießen wollten,
fanden alle Veranstaltungen wie Maifest, Sonnenwendfeier, Oktoberfest am
Linsenwäldchen statt. Insgesamt war unser ZV sechsmal laut den Unterlagen in
diesem Jahr zum Feiern dort. Auch die benachbarten ZVe nahmen rege daran
teil. Unsere Rhönklubjugend feierte ihre Sonnenwendfeier dann bis 1993
jedes Jahr an der Hütte. Am 28.10.1973 richteten wir wieder die Gautagung
des Ulstergaues im DGH aus.
1974
gab es wie schon in den Jahren zuvor gut besuchte Vortrags- und Filmabende.
In diesem Jahr standen als Besonderheit die Teilnahme an 3 Volkswanderungen
auf dem Programm: in Schönau, an der Rother Kuppe und in Wildflecken.
1975 und
1976 waren normale Wanderjahre
mit den alljährlichen Festen und Wanderungen. Unsere Jugend war einmal in
Hilders auf dem Trimmpfad und sie wanderten Silvester zum Findloser Wald in
Verbindung mit der Symbolisierung der Jahreszahlen durch Fackeln 1975/1976.
Die Silvesterfeier 1976 veranstalteten sie dann im Wigwam oben an der Hütte
und auch hier fand die Symbolisierung der Jahreszahlen mit Fackeln 1976/1977
statt. Helene Schäfer berichtete 1975 als neue Hüttenwartin eine Vermietung
von 22mal.
Der Wigam wurde von
Hubertus Schmitz (Sohn des Battener Försters Otto Schmitz) in privater
Initiative 1973 oder 1974 gebaut.
1977 war
ein ruhiges und entspanntes Wanderjahr mit dem üblichen Wander- und Festprogramm.
In 1978 wurden 1.100,- DM für Arbeiten
an und um unsere Schutzhütte ausgegeben. Das Ziel der diesjährigen Ulstergau-Sternwanderung
war wieder einmal Batten. Auf unserem Wanderplan stand die Besichtigung der
Radarstation auf der Wasserkuppe. Aber das absolute Highlight des Jahres war
die Nordkapfahrt unserer ideenreichen Jugend. Richard Spiegel berichtete
nach Fulda: „80.400km Nordkapfahrt
von 10 jugendlichen Mitgliedern.“ Im Kassenbuch der Jugend fand
sich folgender Auszug vom ersten schriftlichen Jahresbericht:
„26.7. Feier auf Kosten der Jugendkasse
für die Helfer, die den Toilettenbau, den Bau der Stützmauer vor der Hütte
und die feste Verkabelung in der Rhönklubhütte bewerkstelligt haben.
7.08.-26.8. Durchführung der langersehnten
Nordkapfahrt. Fahrstrecke: Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und
Finnland, von dort mit der Fähre nach Schweden zurück und dann über
Dänemark wieder in die Rhön.
28.12. Lichtbilder Vortrag und Filmvortrag im
Dezember über die im Sommer durchgeführte Nordkapfahrt." Teilnehmer dieser Fahrt waren:
Manfred Weber, Willi
Schneider, Alfred Spiegel, Bernd Kerber, Christian Spiegel, Peter Spiegel,
Rolf Stöcklein, Renate Gutermuth, Mechthild Spiegel, Gabi Schäfer, Monika
Spiegel. Reiseleiter und Busfahrer war Rudi Spiegel.
1979
machten wir, statt der im Jahr zuvor angestrebten Fahrt in die DDR, einen
Vereinsausflug zur Bundesgartenschau nach Bonn am Rhein.
1980
wurde das erste vereinseigene Aggregat gekauft, bei Bedarf wurde vorher ein
Stromerzeuger meist im Basaltwerk geliehen. Im November gab es eine
Nachtwanderung zum Lagerfeuer am Wigwam.
1981 wurde
mit einem Materialaufwand von 450,- DM der Zaun unterhalb der Schutzhütte gebaut.
Auch dieses Jahr fanden alle regelmäßigen Veranstaltungen statt.
In 1982 wurde am 27.03. von einem Wigwamfest
berichtet. Auch dass er ausgebessert wurde und neue Sitzreihen bekam, ist
in den Unterlagen zu lesen.
1983
berichtete unser Jugendwart Alfred Spiegel von einem gemütlichen Beisammensein
am Lagerfeuer im Wigwam am 30.Dezember. Die Mitgliederzahl war auf 138
gewachsen.
In 1984 führte nicht nur die
Sternwanderung des Ulstergaues wieder viele Wanderfreunde zu uns nach
Batten, auch das Sommerfest war gut besucht. Leider verstarb in diesem Jahr
unser Ehrenvorsitzender Fritz Stöcklein.
1985 gab
es erneut einen großen Wechsel in der Vorstandschaft. Fast alle Fachwarte
legten auf Grund des erworbenen Alters und der langjährigen Tätigkeit ihr
Ehrenamt nieder. Neuer 1. Vorsitzender wurde Manfred Weber. Auf dem
Wanderplan standen außer Maifest und Sommerfest im August, eine Busfahrt
nach Schlitz mit Führung und einen volkstümliche Abend mit dem Wanderverein
Niederklein. Der Jugendwart berichtete: "14.3. Wanderung zum Hutzelfeuer auf die Hute. Samstags zuvor haben
wir den alten Brauch des Bläsbindens geübt, die wir dann mit zum Feuer nahmen
und abflammten. Dazu gab es Glühwein und nachher ging es ins Gasthaus
Bausewein zu Kräbbel und Kaffee." Unser Oktoberfest konnte wegen
schlechter Witterung nicht durchgeführt werden. Im April wurde der Wigwam erneuert.
Beim Filmabend wurde ein Film über die Simmerhäuser Wallfahrt nach
Vierzehnheiligen vorgeführt.
1986
wurde im Januar ein Lichtbildervortrag über Mühlen gehalten. Eine
Besichtigungsfahrt mit dem Ziel Würzburg, Marienburg und Residenz wurde im
April von unserem Kulturwart Raphael Henkel organisiert. Der
Lichtbildervortrag von Werner Happel über Pflanzen und Blumen in der Rhön
fand im Rahmen unserer Nikolausfeier statt. Natürlich gab es auch in diesem
Jahr unser traditionelles Maifest und Sommerfest im August. Nur die Sonnenwendfeier
der Jugend wurde unsrer guten Hütte abtrünnig. Sie wurde am Bolzplatz
begangen. Im September fuhr die Jugend dann 4 Tage in die Fränkische
Schweiz zur Bier- und Höhlen-Wanderung und natürlich Kanufahren auf der Altmühl.
1987
übernahm der bisherige Schriftführer, Kultur- und Naturschutzwart in
Personalunion Raphael Henkel als 1. Vorsitzender unseren Zweigverein. Es wurde
das Vorziehen der Gratulation vom 75. auf den 65. Geburtstag beschlossen.
Ebenso wurde ab 1987 nun schon zur Grünen und Silbernen Hochzeit
gratuliert. Bisher betraf das nur die Goldene Hochzeit unserer Mitglieder.
Wir erhielten einen Lichtbildervortrag von Herrn Henkel über seine Reise
durch die Slowakei und von Dr. Buhl über China. Die Hütte erhielt eine neue
Dachrinne. Die Ulstergau-Naturschutztagung wurde auch bei uns veranstaltet.
Von Burg Teck bis Laufen in der Schwäbischen Alp ging es bei der
Mehrtagestour. Unsere Nikolausfeier fand nach einigen Jahren wieder mit
einer Kinderbescherung statt.
1988 wurde
zu Beginn des Jahres ein neues Aggregat gekauft. In diesem Jahr konnten wir
das Fest „25 Jahre ZV Batten-Findlos“ am 29.Mai mit der
Gausternwanderung begehen. Es kamen viele Wanderfreunde, um mit uns ein
schönes Fest zu feiern. In diesem Jahr besichtigten wir die Hochstiftbrauerei
in Fulda. Unserem Dorfbewohner Klaus Nentwich gratulierten wir im Dezember
mit einer Spende zu seiner Primiz. Die Jugend machte einen Skiurlaub in der
"Drei Täler Skischaukel in
Österreich“ und die Großen wanderten von Berndkastel-Kues bis Moselkern.
Auch 1989 gab es alle regelmäßigen
Veranstaltungen unseres ZVs. Die Grenzöffnung hatte positive Auswirkungen:
Der HWO 3 konnte später wieder durchgängig bewandert werden und der
Künstler Waldo Dörsch wurde zu Beginn 1990 unser erstes thüringisches
Mitglied.
1990
fand unser Rhönklubfest am 29.April vor unserer Hütte statt. Aus dem
Werragau konnten wir erstmalig Abordnungen aus den ZV Frankenheim,
Kaltennordheim und Reichenhausen begrüßen. Herr Henkel schrieb: "Um ihnen die Teilnahme etwas zu erleichtern,
wurde jedem der neuen ZV eine gewisse Anzahl an Freibons zur Verfügung
gestellt. Gemäß Vorstandsbeschlußes findet dieses Fest auch weiterhin am
letzten Sonntag im April statt". Am 16. September 1990 legte unser
ZV an der Heidelsteinfeier im Namen des Ulstergaues einen Kranz nieder. Im
Anschluss an die Nikolausfeier hielt Werner Happel einen Diavortrag über
die Viertageswanderung im Karwendelgebirge von Innsbruck bis Scharnitz.
1991 wurde
ein neuer Vorstand gewählt: Bernhard Bierwisch war jetzt 1. Vorsitzender. In
dieser Versammlung wurde auch unsere Satzung beschlossen und der Vorstand
beauftragt, unseren Zweigverein in das Vereinsregister eintragen zu lassen.
Somit sind wir seit dem 23. Februar 1991 der „Rhönklub-Zweigverein
Batten-Findlos e.V.“. Am 26.Mai machten wir einen Tagesausflug in das
Sinntal. Die diesjährige Mehrtageswanderung ging über die Schwarzen Berge
von Bad Kissingen nach Batten.
1992
besuchten wir im Februar das Erlebnisbergwerk in Merkers. Anfang März wurde
der Faschingsumzug der Kinder wiederbelebt und wir halten diese Tradition bis
heute. Wir ziehen mit den Kindern vom Rosengarten zum Landgasthof Bausewein
und der Jugendrhönklub verteilt Süßigkeiten. Manchmal wurde auch eine
kleine Darbietung von Jugendlichen zur Freude aller aufgeführt. Für dieses
Jahr berichtete der Jugendwart Udo Spiegel: "Am 29.02.1992 wird zum Hutzelhaufen gewandert. Dabei entdecken wir,
dass jemand schon an diesem Haufen gezündelt hatte – zum Glück ohne
Erfolg." Die 4-Tagestour im August ging ins Bregenzer Waldgebirge.
1993 begrüßten
wir bei der Sternwanderung des Ulstergaues am 25.04. zu den ZV unseres
Gaues auch Wanderfreunde aus den thüringischen ZV Frankenheim, Oberweid und
Reichenhausen. Im Oktober konnte das neue Hüttendach fertig gestellt
werden. Gewandert wurde auch 4 Tage im Mangfallgebirge.
1994
erhielten wir im Februar eine Literaturlesung von unserem Mitglied Waldo
Dörsch aus Oberweid mit Lichtbildern von Georg Mehler. In den nächsten
Jahren folgten viele abwechslungsreiche Lichtbildervorträge. Da in diesem
Jahr die erste hessische Landesgartenstadt in unserer Domstadt Fulda
stattfand, besuchten wir diese natürlich auch. Unser Maifest gestalteten
wir am 01.Mai. Die Mehrtageswanderung führte uns am Main entlang:
Gerolzhofen bis Thüngersheim.
1995
fanden wieder alle regelmäßigen Veranstaltungen statt. Es wurden mehrere
Tage in der Eifel gewandert. Ein kleiner Höhepunkt für die Jugend, war ein
Kinonachmittag im DGH mit dem Zeichentrickfilm "Die Schöne und das
Biest". Außerdem schrieb der 1. Vorsitzende in seinem Jahresbericht: "Am 22.10.1995 hat sich eine Seniorenwandergruppe
gebildet, welche im vergangenen Jahr schon recht aktiv war und demnächst
unserem Wanderwart vielleicht den Rang ablaufen wird. Gründer: Elisabeth
Spiegel, Emil Spiegel, Edgar Faulstich, Elfriede Trapp und Werner Zentgraf".
Als "Kontaktperson" wurde Elisabeth Spiegel ernannt und im
folgenden Jahr offiziell als Seniorenwartin gewählt. Sie treffen sich auch
heute noch alle 2 Wochen und haben schon manch schöne Tour durch die Rhön
gemacht.
1996
wurde die Frühjahrstagung des Ulstergaues bei uns abgehalten. Die Jugend
machte am Palmsonntag eine "Eierjagd". Die Mehrtageswanderung
führte uns ins Berchtesgadener Land ans Steinerne Meer.
1997 gab
es neue Wanderungen in der Jugendgruppe: eine Krippenwanderung, eine Blumenwanderung
mit Pressen und späterem Ausstellen, Autorenlesung mit Joachim Hohmann aus
dem Buch "Die Rhönmaus Elfriede" und am Ende des Jahres auch noch
Plätzchen backen im DGH. Neuer 1. Vorsitzender wurde bei der
Generalversammlung Jürgen Jünemann. Unser Wanderwart Bernhard Lotz führte
uns mehrere Tage von Rüdesheim bis Braubach den Rhein entlang.
Am Sonntag 1. Februar 1998 trafen sich ca.50 Kinder
unseres Vereins zum gemeinsamen Schlittenfahren vom Brunnen am
Linsenwäldchen bis herunter ins Dorf. Thomas Spiegel und Werner Happel sorgten
seitdem jedes Jahr für einen reibungslosen Ablauf des Schlittenziehens,
denn alle Schlitten wurden an ein langes Seil angebunden und mit den Kindern
bis zum Linsenwäldchen hochgezogen. Natürlich gab es zum gemütlichen Beisammensein
an der Hütte heiße und kalte Getränke, wie auch Grillwürstchen.
Dieser Rodelspaß fand
seitdem jeden Winter, sobald Witterung und Schnee es erlaubten, statt. Unsere
Hütte erhielt einen Kaminofen. Bei Wind und Regen und manchmal auch etwas
Schnee wanderten wir 4 Tage über den Rennsteig: Hohe Sonne bis Neustadt.
1999 besichtigte
der Jugendrhönklub die "Kinderstube" beim Förster in Findlos. Es
fand nach längerer Pause wieder ein Hüttenabend statt. Ende April wurde die
alte Toilettenanlage abgerissen und eine neue aufgestellt, so dass sie
rechtzeitig zum Fest am 01. Mai fertig war. Ebenso wurde zu diesem Anlass
ein Party-Zelt zur Vereinsnutzung angeschafft. Im August unternahmen wir
eine Wanderung am Point-Alpha mit Führung und im Oktober fand die Autorenlesung
von Walter Heller " Es hätt au ..." statt. Für die Kinder gab es
.u. a. eine Überraschungsnacht im DGH. Für die Erwachsenen gab es eine
mehrtägige Wanderung durchs Donautal von Tuttlingen bis Sigmaringen.
2000
wurde die Trockenlegung des Teiches unterhalb der Hütte beschlossen und
durchgeführt. Der Zufahrtsweg wurde ausgebessert und neu befestigt; abends
fand ein Hüttenabend statt. Bei unserer Jugend standen viele attraktive
Sachen auf dem Plan: Fasching, Hutzelfeuer, Ostereiersuche, Fahrradtour und
Minigolfen. Mit einer Mehrtagestour wurde die Fränkische Schweiz
durchwandert. An der Heidelsteinfeier legten wir im Namen des Ulstergaues
einen Kranz nieder. Es ging ein zweitesmal ins Karwendelgebirge, doch jetzt
die Ost – Westrichtung.
2001 fing
mit einem Vorstandswechsel an. Die Versammlung wählte die bisherige Stellvertreterin
Ilona Gilbert, die das Amt kommissarisch seit einem Jahr inne hatte, da der
bisherige Vorsitzende weggezogen war. Neu auf dem Wanderplan standen
Liederabende, Spieleabende und Varietébesuche ebenso, wie ein Steinzeitcamp
am Thomas-Morus Haus in Hilders und das Ausrichten des Adventlichen Singen
und Musizierens der Dt. Wanderjugend im Rhönklub. Auch eine Fahrt zum
Tigerentenclub nach Stuttgart und die Besichtigung der Sortieranlage in
Welkers wurden organisiert. Am Morgen des Hutzelsonntags entdeckte unser
Mitglied Hermann Mehler, dass der Hutzelhaufen schon abgebrannt war. Nach
kurzer Absprache packten alle - ob jung oder alt - nachmittags mit an und
abends konnte das Hutzelfeuer wie geplant angezündet werden. Es loderte
nach kurzen Startschwierigkeiten in voller Pracht. In diesem Jahr führte
der Verband Dt. Gebirgs- und Wandervereine e.V. eine
EURO-Rando-Stafettenwanderung durch. Am 01. Juli übernahmen wir die
Stafette feierlich und am 22.Juli wurde sie mit einer Abordnung von den Wanderfreunden
aus Thüringen zur Maulkuppe gebracht. Die Mehrtageswanderung der Jugend ging
in die Sächsische Schweiz während die Großen ohne auskommen mussten.
Auch in 2002 gab es alle jährlich
wiederkehrenden Veranstaltungen und wieder einmal die Gauversammlung in
Batten. Zur Abwechslung wurde die Firma Rhönsprudel in Weyers besichtigt
und eine Zaubervorstellung für die Jugend und Junggebliebene im DGH gegeben.
Die Mehrtageswanderung der Jugend führte durch 3 Länder - die hessische,
thüringische und bayerische Rhön - wieder nach Hause. In Roth besichtigten
sie die Brauerei. Die "Großen" wanderten in nach Südtirol. Im Jahresbericht
ist zu lesen: "Am 26.Oktober
fand unser Hüttenabend statt. Wir hatten wohl einen Schutzengel, da der
Windbruch einen Tag später die Bäume alle in die richtige Richtung fallen
ließ." Unsere Schutzhütte hatte keinen Schaden genommen.
Am 1.Mai 2003 feierten wir im Rahmen der
Gausternwanderung mit den Gründungsmitgliedern Käthe Bausewein, Helmut
Gensler, Richard Spiegel, Winfried Henkel, Günther Schade, Josef Knüttel
und vielen Wanderfreunden an unserer Schutzhütte unser 40-jähriges Bestehen.
Wegen unbeständigem Wetter hatten wir zum ersten mal ein Zelt gemietet. Das
Fest war ein voller Erfolg. Sowohl zur musikalischen Umrahmung des Festaktes
wie auch nachher zur Unterhaltung spielten die „Achtzylinder aus
Unterweid“ auf. Unser ZV hat zusammen mit der Feuerwehr 4 Jugendliche
an einem Jugendleiterlehrgang (kurz: JuLeiCa) teilnehmen lassen. Die Jugend
belebte die Sonnenwendfeier wieder und gestaltete 2 Zeltlager; eins für
kleinere in die "Rodemich" und eins für größere an den Irmelshäuser
See. Zur Mehrtageswanderung fuhren sie ans Wendelsteingebirge, während die
Erwachsenen in der Rhön blieben. Sie ließen sich das Bier der Rother Bräu (Besichtigung)
auf ihrem Weg von Batten über Roth zum Kreuzberg und zurück über Altenmühle
nach Batten gut schmecken.
2004 holten wir für unsere Hütte 4 Bierzeltgarnituren
in der Rother Bräu. Gut dass wir sie haben, sie werden viel genutzt. Die
Mehrtagestour ging an den Neckar; von Neckarelz bis Heidelberg und die
Jugend fuhr in den Bayerischen Wald. Zum Angeln an seinen Teichen hatte
unser Jugendwart Matthias Zentgraf eingeladen und an der Fränkischen
Seenplatte vergnügte sich die Jugend auch 3 Tage. Im Sommer wurde der Platz
um die Hütte neu aufgeräumt und hergerichtet; im Herbst das alte
Bushäuschen aus unserm Dorf aufgestellt. Die Ulstergautagung fand dieses
Jahr bei uns statt.
2005
nahmen wir an der Hauptversammlung in Würzburg teil. Die ZV Hilders und
Tann fuhren mit einem Bus und wir hatten uns zum Mitfahren in Tann
angemeldet. Zur Freude aller stiegen wir in den ersten Bus, zu den Hildersern.
Den ganzen Tag gab es deshalb viel Gelächter und zurück ging es dann mit
dem ZV Tann. Einmal wanderten wir gemeinsam mit dem ZV Eiterfeld im Hess.
Kegelspiel und später noch mit dem ZV Oberweisenbrunn hier bei uns. Wir
machten auch einen Tagesausflug nach Bad Liebenstein Die Mehrtagestour der
Jugend ging von Heidelberg über den Titisee nach Augsburg, während die
Erwachsenen "Auf hohen Steigen
über Appenzeller Land und Rheintal" wanderten. Zur Gaukulturtagung
mit dem Thema "Sagenhaftes Ulstertal" hatten wir im Oktober
eingeladen. Nach einer kleinen Wanderung zum Battenstein und unserer Hütte,
führten wir ca. 100 Teilnehmer in unser Vereinslokal, wo es Rhöner
Spezialitäten mit einer Speisekarte auf Platt gab. Professor Gottfried Rehm
rezitierte aus seinem Buch "Hexentanz auf den Danzwiesen" und
referierte über die Entstehung der Sagen in der Rhön. Ein kurzes Rollenspiel
für drei Personen über den "Ketzer von Batten" - von unserer
Kulturwartin Beate Schäfer geschrieben - rundete das Programm ab. Mit dem
ZV Seiferts boten wir zwei Gesundheitsvorträge an: Unfallverhütung im
Wintersport in Seiferts und bei uns im DGH: Prophylaxe zum Herzinfarkt.
2006
brachte eine Neuerung: es gab zwei Mehrtagestouren für die Großen. Die
Einen erlebten einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer mit Büchsenbier, während
die Anderen etwas später den Fränkischen Rotwein Wanderweg von
Großwallstadt bis Bürgstadt erkundeten. Natürlich nicht ohne eine Weinprobe
dabei zu genießen. Der Jugendrhönklub fuhr in den Spreewald, um allerlei zu
erleben. Die Bushütte wurde zur Grillhütte ausgebaut und erhielt einen
ordentlichen Anstrich vor dem 01.Mai. Zum neuen Hauptjugendwart für die
nächsten 3 Jahre wurde unser Jugendwart Matthias Zentgraf gewählt. Im Juni,
genauer gesagt am WM-Eröffnungsabend, 09.06.2006, gab es einen gemütlichen Begegnungsabend
mit dem Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe Bayreuth zusammen mit der
neugegründeten Kirmesgesellschaft. Beim Schein des
Lagerfeuers machte das Singen noch mehr Spaß. Eine gemeinsame Wanderung mit
den Wanderfreunden aus Eiterfeld fand ihren Abschluss auch in der Hütte. Im
Juni begleitete unser ZV zusammen mit dem ZV Seiferts die Wimpelwandergruppe
des Dt. Wandertages vom Eisenacher bis zum Fuldaer Haus. Im Herbst gestaltete
unsere Kulturwartin zusammen mit dem ZV Simmershausen einen Dia-Vortrag.
2007 fing
fast mit dem Sturm Kyrill an. Er hatte unsere Toilettenanlage nicht verschont.
Es stand nur noch ein einsamer Sitz und wir mussten sie komplett neu aufbauen.
An’s Rodeln war Mangels Schnee nicht zu denken, dafür fuhr die Jugend
im Januar nach Frankfurt. Zum Frühlingsfest am 01. Mai wurde die
"Krick'sche Waldwiese" für Festivitäten vom Jugendrhönklub neu
entdeckt. So begeisterte der Jugendwart Matthias Zentgraf mit dem neuen
Spielmobil des Hauptjugendrhönklubs alle jungen Festbesucher. "Sechs junge Rhönklubberer..."
machten die JuLeiCa und sie fuhren auch schon als "Betreueranwärter"
auf der 6-Tagestour der Jugend in den Ruhrpott nach Essen mit. Unser Jugendrhönklub
war so aktiv, dass er fast mehr Aktionen hatte wie die Großen, zahlenmäßig
waren sie bei der Beteiligung auf jeden Fall vorne. Die Mehrtagestour der „Trittfesten“
ging in die Allgäuer Alpen: Mindelheimer-Klettersteig und Heilbronner-Weg.
2008 war
geprägt vom 108. Dt. Wandertag in Fulda. Wir hatten einen Begegnungsabend
mit einer Gruppe des Dresdner Bergsteigerchores an unserer Schutzhütte. Am
nächsten Tag führten wir sie von der Jugendherberge Hilders über Batten und
Tannenfölsch zum Fuldaer Haus. Unsere Wanderung "Zum Schwarzen Gold
der Rhön" hatte eine unerwartete Beteiligung von 60 Personen. Am
gleichen Abend gestaltete der ganze Ulstergau einen Heimatabend im
Ulstersaal in Hilders mit dem Motto "Rhöner Jahreskreis". Unser
Programmpunkt war die Kirmes, die wir gemeinsam mit den Battenern
Wallmusikanten und der Kirmesgesellschaft 2007 aufführten. Am Sonntag nahmen
wir mit einer Abordnung am großen Festzug teil. Unsere Jugendlichen
unterstützten ihren Jugendwart an diesem Wochenende tatkräftig. Im Dezember
fand die Adventliche Besinnungsfeier der Rhönklubjugend unter unserer
Federführung in der schönen Battener Kirche statt. Die Mehrtagestour führte
die Jugend nach Lübeck und die Erwachsenen über den Malerweg im Elbsandsteingebirge.
Da unser Party-Zelt vom Winde zerrissen wurde, erwarben wir ein stabileres
Zelt.
Ansonsten gab es in
diesem Jahr natürlich der gewohnte Jahresreigen beginnend mit der
Generalversammlung, dem Hutzelfeuer, unserem Frühlingsfest am 01. Mai,
Wandertouren in Nah und Fern für Groß und Klein, den Gauversammlungen im
Frühjahr und im Herbst, der Hauptversammlung, der Heidelsteinfeier, der
Nikolausfeier nachmittags für die Kinder und abends als Familienabend für
die Erwachsenen, mehreren Vorstandsitzungen und viele Gratulationen. Für
die feierliche Umrahmung unserer jährlichen Nikolausfeier sorgen schon viele
Jahre unsere musikalischen jugendlichen Mitglieder. Auch die regelmäßigen
Bildervorträge über die Aktivitäten unserer Mitglieder sind bis heute noch
ein Bestandteil der Nikolausfeier.
2009
Unser Verein hatte zum
31.12.2009 insgesamt 260 Mitglieder.
„Frisch Auf!“
Ilona Gilbert
1. Vorsitzende
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